Internationale Landkarte von Forschern im Bereich 'mentale Kartierung'

Bibliothek zur mentalen Kartierung

Was ist mentale Kartierung?

Mental or cognitive mapping is the product of a series of psychological processes that register, code, store, then call to mind and decode all information on our everyday spatial environment. In this sense cognitive mapping is a cognitive characteristic to be found in our minds. When a researcher does mental mapping, he is actually interested in mapping maps, that is collecting and interpreting mental maps in our minds. Mehr dazu!

I. Internationale Konferenz zum Forschungsgegenstand 'Mentale Karten'

KONFERENZ

Budapest, Oktober 27., 2007

 

Werfen Sie einen Blick auf die IMMA Mitgliederseiten         Kontakt         Versandliste

**************************************************************************************

Frühere Konferenzen

Kognice 2005 Conference (Hradec Králové, Czech Republic)

**************************************************************************************

Versandliste

Werden Sie Mitglied der Gruppe 'Mental Landkarten' Versandliste:  http://groups.yahoo.com/group/mentalmap !

**************************************************************************************

Was ist mentale Kartierung?

 

Kognitive Kartierung -  Die Bildung mentaler Landkarten 

Was ist eine mentale Landkarte?

Theoretischer Hintergrund

Datenerhebung und Analyse

Ethische Aspekte

Was ist eine mentale Landkarte? 

In unserer Vorstellungswelt definiert der häufige Umgang mit Raum nicht selten das tatsächliche Bild unserer Umgebung neu. Dabei wähnen wir täglich zurückgelegte Distanzen kürzer, während selten besuchte Orte weiter weg erscheinen. Unsere unmittelbare Umgebung nehmen wir freundlicher wahr als andere Stadtbezirke, die wir möglicherweise als seltsam oder fremdartig, manchmal sogar als gefährlich betrachten. Es versteht sich von selbst, dass die Auffassungen von Distanz und Nähe, was das Unsere ist oder was für uns fremdartig ist, alles subjektive Wahrnehmungen sind, die von früheren Erfahrungen, Motivation und Fähigkeiten bestimmt werden. Nach Downs und Stea (1973:15[1]) ist  mental oder cognitive mapping[2] das Ergebnis einer „Reihe von psychologischen Prozessen, die in unserer täglichen räumlichen Umwelt alle Informationen aufnehmen, kodieren, speichern, dann ins Gedächtnis rufen und dekodieren (...).”[3] In diesem Sinne ist kognitive Kartierung ein kognitives Bestandteil unserer innerer Vorstellungen. Wenn ein Forscher mentale Landkarten erstellt, ist er eigentlich an der Abbildung der Landkarte interessiert, das heißt das Erheben und Interpretieren von mentalen Landkarten in unserem Gedächtnis.

Theoretischer Hintergrund

 Kognitive Kartierung ist ein interdisziplinäres Forschungsgebiet, das in den 1960er Jahren aufkam, und zwar fast gleichzeitig in verschiedenen Bereichen wie der Geographie, Psychologie, Liguistik und den Sozialwissenschaften, und hier vor allem in der Ethnologie.

             Manchen zufolge ist die Analyse von mentalen Landkarten jedoch so alt wie die Kulturwissenschaft selbst und ist schon in der ethnographischen und anthropologischen Literatur um die Jahrhundertwende unter der Bezeichnung  ’spatial use’ aufgetaucht. Bronislaw Malinowski[4] (1922) diskutierte kognitive Kartierung in seinen Schriften nicht, dennoch bemerkt er bei der Beschreibung des wirtschaftlichen Systems, das die Trobriand Inseln verbindet, dass die Inseln von den dortigen Bewohnern als vertraut betrachtet wurden,  die direkt benachbart waren. Diese Vorstellungen hatten signifikanten Einfluss auf die Entwicklung der Handelsbeziehungen zwischen den einzelnen Inseln. Im Hinblick auf die ungarische ethnographische Literatur müssen die Arbeiten von Tamás Hofer und Edit Fél[5] (1964, 1997) aufgrund ihrer internationalen Anerkennung und Bedeutung genannt werden. Die Autoren untersuchten den Umgang mit Zeit und Raum in der bäuerlichen Gesellschaft Ungarns.

            Als Ergebnis der strukturellen und kognitiven Veränderung im Bereich der Ethnologie in den 1950er und 1960er Jahren erlangte die Analyse der räumlichen Vorstellungenswelten zunehmende Bedeutung. In vielerlei Hinsicht entwickelten sich die Fachgebiete der Linguistik und der Anthropologie parallel in einer engen Beziehung zueinander. Für ungarische Leser ist ’The Hidden Dimension’ von Edward T. Hall[6] (1966, 1975) eine der bekanntesten  anthropologischen Schriften. Das Buch beschäftigt sich damit, wie das Wissen der Menschen über ihre Umwelt von einem unterschiedlichen kulturellen Hintergrund bestimmt wird, und es erörtert daraus resultierende Fragen der Sprache und Kommunikation. Hall verwendet den Begriff ’proxemics’ um die Vernetzung der menschlichen Wahrnehmung von Zeit und Raum in verschiedenen Kulturen und Gesellschaften zu formulieren. Bei manchen wissenschaftlichen Ansätzen wird dieses Phänomen durch die Verwendung von ’proxemic graphs’ illustriert. Unter den vielen seiner bedeutenden Entdeckungen streicht Hall heraus, dass der Mensch und seine Umwelt in einer ständigen Interaktion miteinander stehen. Der Mensch schafft Kultur und gleichzeitig zähmt er sich selbst: er nimmt die Wirklichkeit entsprechend seines kulturellen Kontextes wahr, während die geschaffene (städtische) Umwelt auch das Ergebnis einer Filterung der Kultur und selektiver Mechanismen ist. Unsere Abbildungen von Raum basieren nicht primär auf der objektiven Realität, sondern sind von subjektiver Wahrnehmung der Realität bestimmt. Bíró A. Zoltán (1990) zeichnet ein lokal wahrgenommenes Bild eines Dorfes in Székelyföld, basierend auf Aussagen, die im Zuge der teilnehmenden Beobachtung erhoben wurden.

            Im Bereich des kognitiven Kartierung haben sich die Ergebnisse der grundlegend verschiedenen wissenschaftlichen Ansätze wie Linguistik, Psychologie und Geographie gegenseitig beeinflusst. Frühe Experimente mit Ratten in der Psychologie (Edward Tolman 1948) zeigten eine enge Verbindung der Wahrnehmung von Raum, mentaler Kartierung und der Analyse von tierischem/menschlichen Verhalten[7]. Der Einfluss der Verhaltensforschung und besonders der Arbeiten von Konrad Lorenz kann in Kevin Lynch’s[8] wegweisendem Buch (1960) über die Orientierung von Menschen in Städten festgestellt werden. Laut Zoltán Cséfalvay[9] (1990) ebnete Lynch, der übrigens einen Abschluss in Architektur hatte, den Weg für die kommende Revolution im Bereich der Geographie. Ein Jahrzehnt später veröffentlichte der Geograph Roger Downs[10] (1970) seine richtungsweisende Arbeit, der 1973 ein mit David Stea herausgegebenes Sammelwerk[11] folgte. Letzteres Werk regte Stanley Milgram[12], der ursprünglich Psychologie studierte, dann aber interdisziplinär arbeitete, dazu an, seine Studie über mentale Landkarten von Paris 1976 zu veröffentlichen. Das starke akademische Interesse an kognitiver Kartierung und verhaltensorientierter Geographie wird deutlich klar anhand der Tatsache, dass in den folgenden Jahren in diesem Fachgebiet eine Vielzahl von zusammenfassenden Handbüchern und Universitätslehrbüchern geschrieben wurden, wobei eines nach dem anderen erschien (zum Beispiel: Gould és White[13] 1974, Downs és Stea[14] 1977, Gold 1980[15], Stoltman[16] 1980, Holahan[17] 1982).

Seit dem Ende der 1980er Jahre wurde die computerunterstützte Datenverarbeitung zunehmend weniger aufwendig und führte zur empirischen Untersuchung von komplexeren theoretischen Modellen basierend auf Experimenten, Simulation und/oder Datenerhebung. 1993 erstellte Barbara Tversky[18] drei Hauptkategorien von kognitiver Kartierungen: neben kognitiven Landkarten wurden kognitive Kollagen und räumliche Vorstellungsmodelle aufbauend auf dem konstruktionistischem Verständnis definiert. Während kognitive Kartierung das Wissen von Menschen und die Wahrnehmung ihrer Umwelt umfasst, wird räumliche Repräsentation gemäß der Idee der kognitiven Collagen von viel mehr ganz verschiedenen Informationen bestimmt. Wenn zum Beispiel eine räumliche Distanz beurteilt wird, berücksichtigen Menschen möglicherweise nicht nur die Dauer der Reise im Auto und die Normalzeit, sondern Informationen über historische Ereignisse und Sprachgruppen können beim Zusammenstückeln von Wissen über Entfernungen zu einer Collage eine Rolle spielen. Dieser Ansatz wird als konstruktionsistisch bezeichnet, da sein primärer Fokus nicht die Landkarte (Kollage) selbst ist, sondern der Prozess der Entstehung. Die Situation wird zunehmend komplexer durch die Tatsache, dass Information immer mit systematischen oder zufälligen Fehlern aus unserem Gedächtnis abrufbar ist. Räumliche mentale Modelle basieren auf der Beobachtung, dass manche Teile der räumlichen Information möglicherweise kein kohärentes Bild abgeben, jedoch der Raum zwischen den Referenzpunkten (Landmarken) vom Gedächtnis ausgefüllt und geformt wird. Csaba Pléh (2000)[19] argumentiert, dass „Menschen routinemäßige Interpretation auf alles anwenden, was ihnen widerfährt, um die Welt konsistent zu machen.” Das konstruktionistische Verständnis  von mentalen Landkarten konzentriert sich auf den Prozess der Erstellung des Abbildes anstatt auf die Landkarte selbst.          

Im Laufe des vergangenen Jahrzehnts entstanden eine Reihe neuer Ansätze und analytische Algorithmen, jedoch übersteigt der Überblick über dazugehörige theoretische Gerüste die Ziele des vorliegenden Beitrags. Wie im Fall von sich rasch entwickelnden Forschungsfeldern üblich, sind eine Unmenge an Konferenzbeiträgen und Publikationen entstanden, während eine steigende Anzahl von Handbüchern anstrebt, eine generelle, aber gut strukturierte Schlussfolgerung zu ziehen (wie: Portugali[20] 1996, Kitchin és Freundschuh[21] 2000, Kitchin[22] 2002). Ungarische Autoren wie Ervin László, Vilmos Csányi et al. (1993, 1996) sind ebenfalls international anerkannte Forscher zu relevanten psychologischen und ethnologischen Ansätzen. 

Charakteristischerweise basiert angewandte Forschung selten auf den allerneuesten theoretischen Entwicklungen, stattdessen werden bereits etablierte wissenschaftliche   Betrachtungen herangezogen. Das vorliegende Handbuch ist bestrebt, eine fundierte Basis für die Anwendung kognitiver Kartierung zu bieten. Wir werden mit der Darstellung von methodologischen Fragen fortfahren, die bis zu den Anfängen der mentalen Landkarten zurückreichen, das sind die Arbeiten von Lynch, Downs und Gould. 

Datenerhebung und Analyse

Es gibt verschiedene Gründe, warum sich die Methodologie der kognitiven Kartierung in einer permanenten Entwicklung befindet. Einerseits gestattet der interdisziplinäre Charakter einen großen Freiraum beim methodischen Experimentieren. Aus einer negativen Perspektive bedeutet dies, dass es kein einzelnes theoretisches Lehrgebäude gibt, das als Ausgangspunkt für eine entstehende Methodologie dienen könnte. Andererseits kann aufgrund der häufigen und gleichzeitig signifikanten Veränderungen bei den theoretischen Ansätzen (zum Beispiel wird das statische Verständnis durch die konstruktionistischen Perspektive ersetzt) die Methodologie nicht an früheren Ansätzen anknüpfen, ohne dabei auf Schwierigkeiten zu stoßen. Darüber hinaus darf man nicht vergessen, dass die durch Computerunterstützung verbesserten Bedingungen eher langsame Auswirkungen auf die Verarbeitung von landkartenartigen Daten haben, während diese in anderen Forschungsbereichen eine rasche methodologische Veränderung verursachten. Landkarten und räumliche Information sind vorwiegend auf bildbezogene Daten, und komplexe Bilder können nur als Datenbanken von einem hochentwickelten Computer bewältigt werden.

Folgende Techniken der Datenerhebung sind am charakteristischsten für kognitive Kartierung:

 In letzter Zeit wurden eine Reihe von Programmen und/oder Algorithmen entwickelt, welche uns beim Zeichnen der mentalen Landkarten unterstützen. Matei Sorin erfand einen Algorithmus, der imstande ist Landkarten basierend auf Informationen wie ’Angst’ oder ’Lebensstil’ zwei- oder dreidimensional zu visualisieren.

 

Abbildung 6.4. Dreidimensionale Visualisierung von Angst basierend auf Landkarten, die von 215 Individuen aus sechs ethnischen Bezirken von Los Angeles gezeichnet wurden, von Matei Sorin (www.mentalmaps.info) 

Der Algorithmus “Mental Map Editor” (MME) des Programms ist eine Kombination aus ungestützter Erinnerung und standardisierter Approximierung[1]. Die Zielsetzung der Software ist eine Untersuchung für mentale Landkarten zu entwickeln (mit Konzentration auf die wichtigsten Aspekte gemäß Lynch, 1960), und eingehende Daten zu erheben und zu verarbeiten. Die MME Untersuchung ist in zwei Abschnitte geteilt. In der ersten Phase werden den Probanden Fragen zu ihrer Umwelt gestellt und sie können jegliche Antworten geben. Das ist der ungestützte Erinnerungs-Aspekt, ohne Zeichnungen dabei anzufertigen. In der zweiten Phase wird ihnen eine Landkarte gezeigt und sie müssen darlegen, wo auf der Landkarte sich die vorher erwähnten Kategorien befinden. Schließlich analysiert und visualisiert das Programm die erhobenen Daten und die Software ist auch imstande, einen Bericht zu schreiben.


 

Abbildung 6.5. Kommunikationsnetzwerke zwischen Bezirken von Csíkszerede/Miercurea Ciuc, Romania, erstellt vom Mental Map Editor von László Letenyei und Botond Borbély (www.mentalmap.org) 

Ethische Aspekte

Wenn ein Forscher im Bereich der mentalen Landkarten Forschung betreibt, erlangt er unvermeidlich Zugang zu vertraulicher Information. Man sollte beachten, dass die Interpretation der Forschungsergebnisse lzunächst zweitrangig ist, am wichtigsten ist es, das Vertrauen der Teilnehmer nicht zu verlieren und die daraus resultierende ethische Verantwortung wahrzunehmen. Es ist ein Grundprinzip, dass  nur solche Informationen veröffentlicht werden können, welche die Interviewten selbst preisgeben würden.

Die Frage welche Art von Daten im Laufe der Forschung erhoben werden sollten, kann wie ein methodologisches Dilemma erscheinen, jedoch kann diese auch auf einer ethischen Ebene beantwortet werden. Sollte der Interviewte über seine eigene mentale Umwelt befragt werden, oder über irgendeine andere, vielleicht über alle anderen Räume? Aus einer ethischen Perspektive heraus ist es undenkbar, ein Bild eines Probanden zu präsentieren, dass dieser nicht als sein eigenes betrachtet. Das Publizieren von „Außenseiter Ansichten” sollte weitgehend unterlassen werden, stattdessen sollten Teilnehmer/innen über ihren eigenen Teil der Stadt befragt werden. Diese Regel kann relativ einfach beachtet werden.

Eine andere wichtige Frage betrifft die vertrauliche Behandlung der erhobenen Daten. Wenn eine ungelenk gezeichnete mentale Landkarte auf welche Weise auch immer den Weg zurück zur natürlichen Umgebung des oder der Interviewten findet, dann wird er/sie zum Gegenstand des  Spottes seiner Freunde wie auch von Fremden. Erstens wäre dies ein schwerer Fehler, und zweitens könnte der daraus resultierende Vertrauensverlust den Fortgang der Forschung gefährden.


[1] Roger M. Downs and David Stea 1973: Cognitive Maps and Spatial Behavior: Process and Products. In: Downs és Stea (Eds.): Image and Environments. Chicago: Aldine Publishing

[2] Die Begriffe mental und cognitive maps werden im vorliegenden Artikel synonym verwendet.

[3] Die Definition ist kein Zitat aus dem Originaltext, sondern wurde aus dem Ungarischen übersetzt.

[4] Malinowski, Bronislaw 1922: Argonauts of the Western Pacific. London: Routledge. (Die Einleitung des Buches kann im dritten Kapitel des vorliegenden Handbuches nachgelesen werden.)

[5] Edit Fél and Tamás Hofer: Proper Peasants. Traditional life in a Hungarian village, Chicago, 1969; Bäuerliche Denkweise in Wirtschaft und Haushalt, Göttingen, 1972

[6] Hall, Edward T. 1966 (1975): The Hidden Dimension. Garden City: Anchor Books. (In Hungarian: 1975, 1987, 1995 etc.: Rejtett dimenziók. Budapest: Gondolat, Katalizátor Iroda, stb.)

[7] Tolman, Edward C. 1948: Cognitive Maps in Rats and Men. In: Psychological Review 55 (4) 189-208.

[8] Lynch, Kevin 1960: The Image of the City. Cambridge MA: MIT Press

[9] Cséfalvay, Zoltán 1990: Térképek a fejünkben (Maps in our minds). Budapest: Akadémiai

[10] Downs, Roger M. 1970: Geographic Space Perception: Past Approaches and Future Prospects. In: Progress in Geography 2: 65-108.

[11] Roger M. Downs és David Stea (Eds.) 1973: Image and Environments. Chicago: Aldine Publishing (Downs war Geograph, Stea ein Psychologe: ihre Zusammenarbeit zeigt den interdisziplinären Aspekt von mentalen Landkarten deutlich.)

[12] Milgram, Stanley 1976 (1992): Psychological Maps of Paris. In: Milgram, Stanly: The Individual in a Social World: Essays and Experiments. (Eds: John Sabini and Maury Silver) McGraw-Hill. (Originally published by: Ittelson, W. H., H. M. Prohansky és L. G. Rivlin (Eds.) 1976: Environmental Psychology: People and Their Physical Settings. New York: Holt, Rinehart and Winston)

[13] Gould, Peter R. és Rodney R. White 1974: Mental maps. Harmondsworth: Penguin, Pelican geography and environmental studies (Zweite, überarbeitete und erweiterte Ausgabe: 1986, London, New York: Routledge)

[14] Downs, Roger M. és David Stea 1977: Maps in Minds. Reflections on Cognitive Mapping. New York: Harper & Row (Die Einleitung des Buches ist im Reader des aktuellen Kapitels enthalten.)

[15] Gold, John R. 1980: An Introduction to Behavioural Geography. Oxford: University Press

[16] Stoltman, Joseph P. 1980: Mental maps: resources for teaching and learning. Sheffield: Geographical Association

[17] Holahan, Charles J. 1982: Environmental psychology. New York: Random House (Sechs Kapitel des Buches wurden ins ungarische übersetzt. In: Dúll Andrea and Kovács Zoltán (Eds.) 1998: Környezetpszichológiai szöveggyûjtemény. (Handbook of Environmental Psychology) Debrecen: Kossuth Egyetemi Kiadó)

[18] Tversky, Barbara 1993: Cognitive Maps, Cognitive Collages and Spatial Mental Models. In: Frank, Andrew U. és Irene Campari (Eds.): Spatial Information Theory: A Theorethical Basis for GIS. Lecture Notes in Computer Science 716:14-24 Berlin: Springer

[19] Pléh Csaba 2000: Narrated history in psychology. Beitrag auf einer Konferenz organisiert vom Department of Philosophy and History of the Hungarian Academy of Sciences (3-4 May 2000): The shifting forms of historical consciousness: Crash courses and alternatives in Hungarian history.

[20] Portugali, Juval 1996: The construction of cognitive maps. Dordrecht: Kluwer Academic Publishers, The geojournal library

[21] Kitchin, Rob és Scott Freundschuh (Eds.) 2000: Cognitive Mapping: Past, Present and Future London, New York: Routledge

[22] Kitchin, Rob 2002: The cognition of geographic space. London, etc.: I.B. Taurus

[23] Das Programm Mental Map Editor steht unter www.mentalmap.org zum gratis Download zur Verfügung. Der Algorithmus wurde von László Letenyei und Botond Borbély im Jahr 2005 entwickelt.

 

Thanks for your attention!

 

    László Letenyei

    editor